Recorded & Publishing

US-Plattenfirmen und Handelsketten beenden Rechtsstreit

Die fünf Majors und drei landesweite Handelsketten einigten sich in einem Gerichtsstreit wegen angeblicher Preisabsprachen auf die Zahlung von insgesamt 143 Millionen Dollar.

Die fünf Majors und drei landesweite Handelsketten einigten sich in einem Gerichtsstreit wegen angeblicher Preisabsprachen auf die Zahlung von insgesamt 143 Millionen Dollar. reichten über 40 US-Bundesstaaten Klage gegen das von der Musikindustrie praktizierte „Minimum Advertising Pricing“ (MAP) ein. Die Plattenfirmen beteiligten sich dabei an den Werbeausgaben der Händler, solange diese einen von der Industrie festgesetzen Minimalpreis nicht unterschritten. Sie begründeten diese Strategie mit dem Schutz des Fachhandels vor Niedrigpreisangeboten. beendete diese Praxis bereits im Mai 2000. Die jetzt getroffene Regelung wollen die Plattenfirmen sowie die Handelsketten Musicland, Transworld Entertainment und Tower Records jedoch nicht als Schuldeingeständnis verstanden wissen. Die vereinbarte Summe beinhaltet die Spende von sechs Millionen CDs an gemeinnützige Einrichtungen.