Recorded & Publishing

US-Markt mit Minus ins Weihnachtsgeschäft

Der US-amerikanische Tonträgermarkt wies Anfang Dezember ein zweistelliges Minus nach Stückzahlen aus. Vor allem die Verkaufszahlen von Singles brachen ein. Der Wochenvergleich lässt allerdings noch Potenzial erkennen.

Der US-amerikanische Tonträgermarkt wies bis zum 1. Dezember nach Zahlen der Charts-Ermittler von Nielsen SoundScan ein Minus von 12,7 Prozent nach Stückzahlen aus. Dazu trugen Verkäufe von Alben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 10,5 Prozent bei, während die Zahl der abgesetzten Singles um 61,6 Prozent einbrach. Im Vergleich zu den Ergebnissen nach dem dritten Quartal zeigt sich dennoch eine leichte Markterholung: Nach neun Monaten lag das Minus insgesamt bei 13,2 Prozent. Auch der Wochenvergleich lässt noch Potenzial erkennen: So stieg die Zahl der in der 48. Woche verkauften Tonträger im Vergleich zur gleichen Woche des Vorjahrs um 12,9 Prozent. Und in der 50. Woche verkauften 31 Alben mehr als 100.000 Exemplare. Nach Informationen des US-Branchenblatts „Billboard“ dominiert bei den Vertrieben Universal mit einem Marktanteil von 32,4 Prozent den US-Markt nach elf Monaten, gefolgt von BMG (16,2 Prozent), WEA (15,2 Prozent), Sony (13,5 Prozent) und dem EMI-Distributionsarm (7,4 Prozent). Die von „Billboard“ in der Indie-Kategorie zusammengefassten Vertriebsfirmen kommen zusammen auf einen Marktanteil von 15,3 Prozent.

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