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US-Branche profitiert von den Romantikern

Die Woche vor dem Valentinstag sorgte wie erwartet für deutlich verbesserte Verkäufe im US-Handel. Das aktive Charts-Repertoire legte um 25 Prozent bei den Stückzahlen zu, insgesamt verkaufte die amerikanische Branche knapp 14 Prozent mehr Platten als in der Woche davor.

Die Woche vor dem Valentinstag sorgte wie erwartet für deutlich verbesserte Verkäufe im US-Handel. Das aktive Charts-Repertoire der Top 200 legte um 25 Prozent bei den Stückzahlen zu, insgesamt verkaufte die amerikanische Branche 13,9 Prozent mehr Platten als in der Woche davor. In Zahlen: Statt 11,4 Mio. CDs gingen bis zum 13. Februar 13 Mio. Alben über die Verkaufstheken. Im Vergleich zur selben Woche im Jahr 2004 ist das ein Plus von 2,6 Prozent oder 300.000 Einheiten. Allerdings liegt die US-Branche insgesamt unter den kumulierten Vergleichswerten aus dem Vorjahr.

Seit Jahresbeginn verkaufte der Handel 64,7 Mio. Alben – 6,6 Prozent oder 4,6 Mio. Einheiten weniger als im Vergleichszeitraum. Besonders das aktive Programm des Jahres 2005 hinkt noch hinter den Hits von 2004 hinterher: Die Verkäufe der Neuveröffentlichungen liegen mit 8,4 Prozent oder 3,6 Mio. Einheiten im Minus, das Katalogprogramm indes nur mit 3,7 Prozent oder 975.000 Stück. Der Zuwachs der letzten Woche lässt sich ausschließlich auf den Geschenktermin Valentine’s Day zurückführen.

Welche verkaufsfördernde Auswirkung der Rummel um die Verleihung der Grammys hatte, wird erst nächste Woche abzusehen sein. Doch erste Trends aus dem Handel lassen deutliche Verkaufssteigerungen bei einigen Siegertiteln erwarten. Speziell das Duett-Album von Ray Charles, Green Day, Usher, U2 und die Grammy-Compilation haben im Rennen um die Charts-Spitze die Nase vorne.

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