Der US-Vertriebsarm der Universal Music Group, Universal Music & Video Distribtuion, gab in einem Brief an seine Handelspartner weitere Details zum aktuellen Preissenkungsprogramm unter dem Namen „JumpSTART“ bekannt. So soll sich der Handel im Gegenzug zu günstigeren Konditionen unter anderem verpflichten, Universal-Produkten einen festgelegten Anteil von 25 Prozent an der Verkaufsfläche einzuräumen. Außerdem erwarten die UMG-Vertriebsleute, dass der Handel Universal-Produkten mindestens ein Drittel aller In-Store-Marketingflächen in Form von Schaufensterdekos, Deckenhängern, Vor-Kopf-Präsentationsflächen oder Vorspielstationen einräumt. Sollte sich der Handel mit diesen Bedingungen einverstanden erklären, kann er ab dem 1. Oktober von günstigeren HAPs in Höhe von 9,09 Dollar für Hochpreis- und 6,06 Dollar für Mid-Price-Produkte profitieren. Ähnliche Anforderungen gelten auch für den Großhandel und Rackjobber. Andernfalls sollen die HAPs nur auf 11,50 Dollar für aktuelle VÖs und sieben Dollar für Katalogware sinken. Unklar bleibt, für welche CDs der so genannte Superstar-Zuschlag in Höhe von rund einem Dollar gelten soll: Branchenkreise erwarten, dass alle Top-15-Titel unter diese Regelung fallen werden. Parallel will die UMG auch ihre Retourenpolitik überdenken. Mehr zum Thema
Universal stellt Händlern Bedingungen für günstige Preise
Der US-Vertriebsarm der Universal Music Groug gab in einem Brief an seine Handelspartner weitere Details zum aktuellen Preissenkungsprogramm bekannt. So soll sich der Handel im Gegenzug zu günstigeren Konditionen unter anderem verpflichten, Universal-Produkten einen festgelegten Anteil an der Verkaufsfläche einzuräumen.





