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Universal Music legt in Deutschland zu

Die Universal Music Group verzeichnet für das erste Quartal 2004 international ein Umsatzminus von elf Prozent. In Deutschland, Großbritannien und Lateinamerika hätten die Musiksparten allerdings zulegen können, teilte der Konzern Vivendi Universal mit.

Die Universal Music Group (UMG) verzeichnet für das erste Quartal 2004 international bei Umsätzen von 978 Mio. Euro ein Minus von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Um Währungseinflüsse bereinigt bleibt nach Angaben von Vivendi Universal ein Umsatzminus von fünf Prozent. Neben Universal Music Deutschland konnten allerdings laut Konzernangaben auch die Musiksparten in Großbritannien und Lateinamerika zulegen. Obwohl Vivendi keine konkreten Zahlen nannte, hätten starke Verkäufe einzelner regionaler und nationaler Acts in diesen Territorien die insgesamt schwächere VÖ-Lage bei den internationalen Stars abgefedert, die Einbrüche etwa in Nordamerika und Frankreich aber nicht auffangen können. In den USA büßte die UMG zudem rund 1,5 Prozent nach Marktanteilen ein, rangiert aber mit 26,6 Prozent nach Firmenangaben weiterhin mehr als zehn Prozent vor dem nächsten Mitbewerber. Die Einbußen seien vor allem auf die Millionenverkäufe des Debütalbums des Rappers 50 Cent zurückzuführen, die das Ergebnis im ersten Quartal 2003 massiv verbessert hätten.

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