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Universal bestätigt: Renner geht

Jorgen Larsen, Chairman & CEO von Universal Music International, bestätigte den bereits erwarteten Wechsel an der Spitze von Universal Music Deutschland: Tim Renner geht.

Jorgen Larsen, Chairman & CEO von Universal Music International (UMI), bestätigte den bereits erwarteten Wechsel an der Spitze von Universal Music Deutschland: Tim Renner geht. Die Verantwortung bei Universal in Berlin übernimmt Larsen bis Mitte des Jahres zunächst zusammen mit Victor Antippas. Dann soll ein Nachfolger benannt werden. Renner selbst bestätigte seinen Abschied am 15. Januar um 11 Uhr bei einer Mitarbeiterversammlung. Der Entschluss sei bereits Anfang Dezember in Absprache mit UMI gefallen. Zwar könne er die internationalen Sparmaßnahmen nachvollziehen, bei ihrer Anwendung auf nationale Acts und der Umsetzung entsprechender Organisationsstrukturen habe es aber unterschiedliche Auffassungen gegeben, sagte Renner: „Ich glaube fest daran, dass der Markt auch Repertoire aus Szenen und Nischen braucht, um authentische Inhalte zu entwickeln. Obwohl der Markt deutlich geschrumpft ist, haben wir im vergangenen Jahr wieder an Umsatz mit deutschen Künstlern hinzugewonnen, dem Markttrend getrotzt.“ Zudem sei die Konstellation mit der Berliner Doppelspitze zu kostenintensiv. Larsen ergänzte: „Tim hat sich mit der Gründung von Motor Music, dem Kauf von Koch, dem Umzug nach Berlin und der Steigerung unseres Marktanteils um drei Prozent um das Unternehmen sehr verdient gemacht.“ Universal hätte 2003 in Deutschland die besten Charts-Ergebnisse und den höchsten Marktanteil seit Bestehen erzielt. „Ich bedauere seine Entscheidung und wünsche ihm viel Erfolg.“ Larsen zeigte sich zuversichtlich, „zusammen mit Vico Antippas und dem bestehenden, erfolgreichen Management das Unternehmen durch diese empfindliche Phase führen“ zu können.

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