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Umbau bei Universal Music: Die Details

Der deutsche Tonträgermarkt schwächelt weiterhin, eine Erholung ist vorläufig nicht in Sicht. Nun trifft es auch den Branchenprimus. Universal Music Deutschland muss sich auf veränderte Bedingungen im Musikgeschäft einstellen und verändert deshalb die Struktur. musikwoche.de stellt in diesem Online-Dossier – soweit bekannt – die Einzelheiten zum Umbau dar.

Die alte Struktur

Universal Music gliederte sich bislang in sieben Repertoire-Divisionen, intern OpCos (Operating Companies) genannt:

Daraus werden künftig fünf Divisionen:

  • MotorUrbanDefJam Group
  • PolydorIsland Group
  • Universal Classics & Jazz
  • Universal Marketing Group
  • Koch Universal

„In der aktuellen Situation müssen wir klar definieren, wo wir aktiv die Lage unserer Branche verändern können“, kommentiert Tim Renner, Chairman & CEO der deutschen Konzernniederlassung die Maßnahmen. Bei drängenden Problemen der Branche wie der Umsetzung der EU-Urheberrechtsnovelle in nationales Recht oder bei der Einführung einer Newcomer-Quote für öffentlich-rechtliche Radiosender sei man „auf die enge Zusammenarbeit mit der Politik angewiesen“. Hier habe die Branche „durch gezielte Lobbyarbeit gemeinsam bereits deutliche Akzente setzen können“, so Renner. „Unser Hauptproblem müssen wir jedoch selber lösen. Denn nur spannende Inhalte werden diesen Markt bewegen können.“ A&R-Arbeit sieht Renner dabei weiterhin im Vordergrund: „Hier müssen wir aufbauen und investieren. Abbau kann nicht die Antwort sein, stattdessen gilt es umzubauen, um so diese Kernkompetenz einer Plattenfirma weiter zu stärken.“ Trotz allem trennt sich Universal im Zuge der aktuellen Umbauten von 13 Mitarbeitern aus dem Labelbereich, ein weiterer Arbeitsplatz fällt auf Holding-Ebene weg. Zusammen mit den kürzte Universal damit seit Jahresanfang 43 Stellen.

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