Seit seinem 18. Lebensjahr war er in der Musikbranche tätig, davon die vergangenen 22 Jahre als Geschäftsführer. Jetzt muss Udo Lange (52) als President & CEO von EMI Music Germany seinen Hut nehmen. Sein ironischer Kommentar gegenüber musikwoche: „Ich bin es leid, abends Tiefkühlpizza zu essen.“ Damit spielt Lange auf die Tatsache an, dass er seit März 2002 zwischen München und Köln pendelte und während der Woche in der Domstadt logierte. Wie musikwoche berichtete, hatte Emmanuel de Buretel, Chairman & CEO EMI Music Continental Europe, überraschend Niel van Hoff, den Managing Director von EMI Music Netherlands, zusätzlich zum Managing Director von EMI Music Germany ernannt und am 13. Oktober die Trennung von Udo Lange bekannt gegeben. Der frühere Chef von Virgin Deutschland, der vermutlich schon am 14. Oktober den Flieger nach München nimmt, betont, dass er nicht im Bösen gehe. „Ich hoffe, dass mein Nachfolger die Firma zu neuen Erfolgen führt und drücke allen Leuten an den drei EMI-Standorten die Daumen.“ Im übrigen dürfe man sich selbst nicht zu wichtig nehmen. Mit den Gesprächen über den Verkauf der Warner Music Group an EMI habe der Wechsel an der deutschen EMI-Spitze nichts zu tun. Udo Lange hegt zurzeit noch keine konkreten Pläne, wie es weitergehen soll. Er will die nächsten Wochen „zur Abwechslung einfach nur Musik hören und genießen“, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, „wie sie sich verkaufen lässt“.
Udo Lange geht nicht im Zorn
Seit seinem 18. Lebensjahr war er in der Musikbranche tätig, davon die vergangenen 22 Jahre als Geschäftsführer. Jetzt muss Udo Lange (52) als President & CEO von EMI Music Germany seinen Hut nehmen. Sein ironischer Kommentar gegenüber musikwoche:






