In einem Interview mit der Zeitschrift „w&v“ hat Tim Renner, Chairmen & CEO von Universal Music, Kritik an der Branche und an den Radiosendern geübt. Laut Renner trage das formatierte und auf eine kleine Titelauswahl beschränkte Radio mit die Hauptschuld an der Krise der Branche, allerdings „haben wir auch zu lange tatenlos der Talfahrt unseres wichtigsten Kommunikationskanals zugesehen“. Jetzt gelte es, den öffentlich-rechtlichen Hörfunk wieder dazu zu bringen, Musik auszustrahlen, „die das gesamte Spektrum des kulturellen Lebens darstellt“. Versäumnisse macht der Universal-Chef außerdem beim Aufbau neuer Künstler aus. Eine Untersuchung des Bundesverbands Phono und von Universal habe ergeben, dass in den siebziger Jahren in Deutschland 18 stabile Platin-Acts entstanden. In den Achtzigern sank diese Zahl auf 17, in den Neunzigern waren es noch sechs.
Tim Renner übt Kritik
In einem Interview mit der Zeitschrift „w&v“ hat Tim Renner, Chairmen & CEO von Universal Music, Kritik an der Branche und an den Radiosendern geübt.







