Eminem genießt eine weitere Woche an der Spitze der US-Charts. Mit bislang 1,58 Mio. Verkäufen seit den ersten zehn Tagen nach VÖ bleibt der Interscope-Rapper souverän vor Destiny’s Child. In der letzten Woche reichten dem Universal-Label drei Verkaufstage, um 711.000 Einheiten abzusetzen – mit nunmehr sieben Verkaufstagen schafft „Encore“ 871.000 Stück.
Da hilft es Sony Music auch nichts, dass das neue Album von Destiny’s Child 713 Prozent mehr absetzte als in der Vorwoche: 497.000 Units von „Destiny Fulfilled“ bedeuten Rang zwei. In der letzten Woche musste sich das R&B-Trio noch mit Platz 19 begnügen – einige Händler hatten die CD schon vor dem offiziellen VÖ-Termin verkauft. Genauso erging es Lil‘ Jon & The Eastside Boyz, deren neues Werk letzte Woche unter den Erwartungen auf 31 debütierte. „Crunk Juice“ legte nun um 841 Prozent zu und verkaufte 363.000 Exemplare, was die HipHop-Crew aus Atlanta für Platz drei qualifiziert. Um 1545 Prozent besser verkaufte sich „Powerballin‘“ von Chingy, der mit 120.000 Stück von 172 auf Platz zehn klettert. Wegen Nichteinhaltung des VÖ-Termins gingen von dieser Platte zuletzt immerhin 7000 Stück über die Theken. Eminem bleibt jedoch das Maß der Dinge, so setzte „Encore“ mehr ab, als die Plätze zwei und drei zusammen.
Aber sein Thron wackelt: Trends aus dem Handel deuten darauf hin, dass U2 von „How To Dismantle An Atomic Bomb“ bis zum Stichtag am Sonntag knapp unter einer Mio. Einheiten verkaufen wird. Auch Gwen Stefanis Solo-Debüt liegt gut im Rennen. Die Woche um den umsatzträchtigen Feiertag Thanksgiving könnte Interscope somit zur Dreifachführung verhelfen. Auch die gesamten Verkaufszahlen werden wohl deutlich ansteigen.
Schon in der abgelaufenen Charts-Woche legten die Händler mit 15,3 Mio. verkauften CDs um zehn Prozent im Vergleich zur Vorwoche zu. Seit Jahresanfang setzt die US-Branche 545,8 Mio. Einheiten ab – 3,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2003.






