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Suno plant weitere Kapitalerhöhung

Bei einer Kapitalerhöhungsrunde, die Suno wohl mehr als 250 Millionen Dollar einbringen könnte, bewerten Analysten das auf Generative AI spezialisierte US-Unternehmen auf fünf Milliarden Dollar. Zudem will Suno nach der Übernahme von Songkick von der Warner Music die Nutzerdaten der Plattform stärker nutzen.

Im Mai 2024 sammelte Suno bereits 125 Millionen Dollar ein, im November 2025 folgten 250 Millionen Dollar. Das führte zu einer Bewertung von 2,45 Milliarden Dollar für das in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässige KI-Unternehmen, das nach wie vor wegen Urheberrechtsfragen mit den Labels streitet.

Mit den Geldern, die Suno bei der Finanzierungsrunde einnehmen will, plant das Unternehmen möglicherweise weitere Akquisitionen, nachdem das Unternehmen 2025 Songkick übernommen hat und dort nun den Ausbau der Konzert-App vorantreibt.

So will Suno die Nutzerdaten der Plattform nutzen, um die Konzertsuche mithilfe von KI zu verändern. Dafür sucht Suno nun einen General Manager von Songkick, der seine Position als „riesige, bisher ungenutzte Chance, die Live-Musiksuche mithilfe von KI neu zu gestalten“, sehen soll, wie es in einer Stellenanzeige heißt. Die neue Führungskraft soll „eine Vision entwickeln, wie Fans von der Musikproduktion auf Suno zu Live-Erlebnissen auf Songkick gelangen können“. 

Suno, das zuletzt eine Userzahl von zwei Millionen und einen jährlichen Umsatz von 300 Millionen Dollar meldete, hat zudem alle Songkick-Nutzer per E-Mail darüber informiert, dass ihre persönlichen Daten von der Plattform an Suno übertragen werden. Dazu gehören Kontodaten, Künstler- und Standortpräferenzen sowie Serviceinformationen wie Benachrichtigungseinstellungen.