“Es ist mir schon fast peinlich, aber das Umsatzplus liegt wirklich bei exakt 50,0 Prozent“, erklärt Schütz im Gespräch mit musikwoche.de. Ohne die erfolgreichen Veröffentlichungen von Xavier Naidoo, die SPV seit Anfang 2002 vertreibt, beträgt das Plus laut Schütz rund 30 Prozent. Zum Plus trugen unter anderem die seit 2002 bei SPV unter Vertrag stehenden Labels Stereo Deluxe, Repertoire Records und Wagram bei. Für 2003 hat sich der Managing Director aber auch eine weitere Steigerung des Gesamtumsatzes vorgenommen, „obwohl angesichts der Lage der Branche auch eine Nullrunde keine Schande wäre“. Für Belebung sollen Themen wie Alben von Robin Gibb, Simply Red und The Who sowie eine DVD von Xavier Naidoo sorgen. Was die Labels angeht, hat sich SPV mit der Übernahme von InsideOutMusic und dem Vertriebsvertrag mit Epitaph verstärkt. „Es sollte aber nicht vergessen werden, dass wir ein mittelständisches Unternehmen sind. Wir haben nicht die Manpower und das Kapital, um unendlich zu wachsen“, meint Schütz. Statt dessen wolle SPV zu den angeschlossenen Labels langjährige Beziehungen aufbauen, mit ihnen arbeiten und deren Katalog pflegen.
SPV trotzt dem Branchentrend
Einem Umsatzplus von 16,4 Prozent im Jahr 2001 ließ SPV Schallplatten im vergangenen Jahr ein Plus von 50 Prozent folgen. Doch Geschäftsführer Manfred Schütz will nicht um jeden Preis wachsen, sondern die Zusammenarbeit mit den SPV-Labels pflegen.






