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SPV schließt Vertriebsvertrag mit Brandes-Label Bros Music

SPV übernimmt den Vertrieb von Produkten aus dem Hause Bros Music. Das Label von Produzent David Brandes stand im Zentrum des Charts-Skandals um Gracia und Vanilla Ninja. Brandes habe aus seinen Fehlern gelernt, sagt SPV-Geschäftsführer Manfred Schütz.

Das Unternehmen SPV übernimmt den Vertrieb von Produkten aus dem Hause Bros Music. Das Label von Produzent David Brandes stand im Zentrum des Charts-Skandals um Gracia und Vanilla Ninja. Nach einer ersten CD-Veröffentlichung im August soll laut SPV-Geschäftsführer Manfred Schütz voraussichtlich ab dem vierten Quartal 2005 auch der Bros-Backkatalog exklusiv über SPV erhältlich sein. Derzeit stehe Bros Music noch in vertraglichen Beziehungen zu Konzernen wie Universal Music und Sony BMG, allerdings stünden diese Verbindungen vor der Aufhebung. „Wir haben es jetzt mit einem David Brandes zu tun, der aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat“, betont Schütz im Gespräch mit MusikWoche.

Brandes wolle sich nun wieder voll auf seine Künstler und seine Produktionen konzentrieren, „und dass er das kann, hat er in der Vergangenheit oft genug bewiesen“. Die Geschichte rund um die Charts-Manipulation sei aufgearbeitet, nun müsse man wieder nach vorn schauen „und nicht so tun, als wäre David Brandes das einzige Problem in unserer Branche“.

Als erstes gemeinsames Produkt der neuen Partner gelangt bereits am 1. August eine limitierte Neuausgabe des Albums „Blue Tattoo“ von Vanilla Ninja in den Handel. Die Doppel-CD im Digi-Pack enthält zahlreiche zusätzliche Versionen der ursprünglichen zwölf Songs und verschiedene Videos. SPV will das Produkt mit einer Kampagne über RTL II anschieben.

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