Recorded & Publishing

Spotify und Universal Music schließen Deal für KI-Remixe

Wie die Universal Music Group und Spotify am 21. Mai 2026 bekanntgaben, können Fans künftig selbst KI-Remixe von ihren Lieblingssongs erstellen – solange die Rechte bei dem Major liegen. Das Tech- und das Musikunternehmen hätten eine dementsprechende Lizenzvereinbarung geschlossen. Für die Künstler:innen kommt das angekündigte Feature mit einem Opt-in daher.

Was lange währt, wird doch noch gut? Spotify hatte schon lange das Feature für fangemachte Remixe und Coverversionen im Blick. Nur: Es fehlte ihnen an der lizenzrechtlichen Grundlage. Dieses Problem scheint nun im ersten Schritt gelöst, wie aus einer knappen Mitteilung der Universal Music Group und des Streamingdienstes hervorgeht.

Unter Vorbehalt des Opt-ins von den Künstler:innen haben der Major und Spotify eine entsprechende Übereinkunft getroffen. Für diese Versprechen sich die Verantwortlichen weitere Umsatzströme.

„Unser Konzept basiert auf Zustimmung, Credits und Vergütung für die beteiligten Künstler und Songwriter“, beschreibt Alex Norström, Co-CEO Spotify. „Bei jeder technologischen Transformation haben wir gemeinsam mit Lucian Grainge und seinem Team daran gearbeitet, das Musik-Ökosystem weiterzuentwickeln.“

Das KI-Remix-Feature soll als Add-on kommen, für das Premium-Nutzer:innen neben ihrem Abo-Preis einen Aufpreis zahlen sollen. Ein genauer Preis, ein angepeilter Starttermin oder Infos dazu, auf Basis welcher generativen KI-Modelle das Tool arbeitet, sind zunächst noch nicht bekannt.

Lucian Grainge, CEO & Chairman Universal Music Group, meint in einem Statement: „Aufbauend auf unserer langjährigen Erfahrung als Vorreiter der Branche bei technologischen Veränderungen und in Zusammenarbeit mit Alex, Gustav, Daniel und dem Team von Spotify ist diese Initiative fest auf die Künstler:innen ausgerichtet, basiert auf verantwortungsvoller KI und wird das Wachstum des gesamten Ökosystems vorantreiben.“