Was der Streamingdienst bereits im Mai dieses Jahres ankündigte, soll nun Realität werden. In 34 Märkten bietet Spotify Podcaster:innen die Möglichkeit, Mitgliedschaften bei ihren Shows anzubieten. Damit setzen die Schweden statt der Schnittstelle zu Diensten wie Steady oder Patreon auf ein eigenes System, Bonusinhalte gegen eine Abogebühr zur Verfügung zu stellen.
Creator:innen können ihren Hörer:innen und Zusehenden für ebenjene Gebühr zum Beispiel exklusive Audio- und Videoinhalte, Werbefreiheit oder früheren Zugang zu Episoden bieten. Für die Macher:innen der Podcasts sollen so über die Analysetools bei Spotify for Creators oder Megaphone zusätzliche Nutzer:innendaten reinkommen und gezieltere Vermarktung ermöglichen.
Teilnehmen können Podcasts bereits ab drei veröffentlichten Episoden, 100 Hörer:innen und 100 gehörten Stunden in den vergangenen 30 Tagen. Die ersten Shows im Programm sind „The Adam Friedland Show“, „Making Sense with Sam Harris“, „The Shawn Ryan Show“, „Two Hot Takes“, „The Sculpt Society“ und die zwölf Shows der YMH Studios.
In den 34 Märkten stehen die Mitgliedschaften sowohl Free- als auch Premium-Nutzer:innen zur Verfügung. Ob damit auch die bestehende Schnittstelle zu Diensten wie Patreon verschwindet, ist unklar.






