Umstrukturierungen bei Spotify: Am 23. Januar 2023 kündigten die Betreiber:innen des Streamingdienstes einen deutlichen Stellenabbau an, rund sechs Prozent der Mitarbeitenden sollen von dem Einschnitt betroffen sein.
Im bislang jüngsten Geschäftsjahresbericht hatte das von CEO Daniel Ek geleitete Unternehmen für 2021 die Zahl von weltweit 6617 Vollzeitbeschäftigten ausgewiesen; auf dieser Basis würden somit mindestens rund 400 Jobs den Sparmaßnahmen zum Opfer fallen. Angesichts des rasanten Wachstums im Personalbereich – 2019 zählte Spotify noch 4405 Beschäftigte, 2020 waren es 5584 Mitarbeitende, binnen drei Jahren hat das Unternehmen also jeweils rund 1100 neue Posten besetzt – dürften es eher mehr sein.
In einer Pflichtmitteilung an die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC teilte Spotify mit, dass man im Zuge des Stellenabbaus mit Kosten in Höhe von 35 Millionen Euro bis 45 Millionen Euro für Abfindungen und damit verbundene Zahlungen rechnet.
Unter anderem verlässt Dawn Ostroff das Unternehmen, die bei Spotify zuletzt als Chief Content & Advertising Business Officer fungierte. Die laufenden Umstrukturierungen soll sie allerdings zunächst noch im Range eines Senior Advisors begleiten.
Alex Norström, derzeit Chief Freemium Business Officer, und Gustav Söderström, aktuell Chief Research & Development Officer, übernehmen derweil mehr Verantwortung und werden zu Co-Presidents ernannt.




