Das in den USA von Electronic Arts und Cherry Lane gestartete Unternehmen Next Level Music soll vor allem Musik aus Spielen besser vermarkten und der Musikindustrie zu einer zusätzlichen Einnahmequelle verhelfen. In Deutschland allerdings kommen die Kooperationen zwischen Spiele- und Musikindustrie nur schleppend in Gang, berichtet die „Financial Times Deutschland“. Ein Grund dafür sind nach Aussage des deutschen PC-Spieleherstellers Ascaron Entertainment die GEMA-Abgaben. „Wir würden gern mit Musikern zusammenarbeiten, die von der GEMA vertreten werden. Das GEMA-Modell lässt sich aber nicht so ohne weiteres auf die Spieleindustrie übertragen“, erklärte Holger Flöttmann, Geschäftsführer Ascaron, gegenüber der „FTD“. Da die Zahlungen sich an der Auflagenhöhe orientierten, könnten die Abgaben bei populären Spielen schnell in die Höhe schießen. Auch die GEMA habe das Problem erkannt und einen Arbeitskreis eingesetzt, der neue Abrechnungsmodelle entwickeln soll.
Spielehersteller klagt über GEMA-Gebühren
In Deutschland kommen die Kooperationen zwischen Spiele- und Musikindustrie nur schleppend in Gang. Ein Grund dafür sind nach Aussage des deutschen PC-Spieleherstellers Ascaron Entertainment die GEMA-Abgaben.





