Recorded & Publishing

Sony Music will kompletten Recognition-Katalog kaufen

Vor kurzem berichtete „Billboard“ bereits, dass sich Sony Music in Verhandlungen mit Blackstone über den Katalog der Recognition Music Group (ehemals Hipgnosis) befinde. Während „Billboard“ über die Dimensionen unsicher war, vermeldet „Bloomberg“ nun einige neue Details.

Die Musikbranche könnte den nächsten großen Deal im Geschäft mit Musikkatalogen erleben. Wie „Bloomberg“ berichtet, befinde sich Sony Music in exklusiven Verhandlungen mit Blackstone über den Ankauf der Assets der Recognition Music Group für einen Preis zwischen 3,5 und vier Milliarden Dollar. „Billboard“ hatte zuerst über ein loses Interesse an einem Teil oder dem gesamten Katalog berichtet.

„Bloomberg“ hat nun einige weitere Details zum möglichen Deal herausgefunden. So wolle Sony Music den Kauf über sein Joint Venture mit dem singapurischen Staatsfonds GIC finanzieren. Zudem erwarte man bei dem Major, die Akquisition innerhalb der nächsten sieben Tage abzuschließen.

Laut dem Bericht hatten neben Sony Music, das bereits für die Administration der Blackstone-Musik-Assets verantwortlich ist, auch andere Akteure aus der Branche Interesse an einem Kauf der Recognition Music Group, was Blackstone allerdings abgelehnt hat.

Die Recognition Music Group ging 2025 aus der auf Musikkataloge spezialisierten Investmentgesellschaft Hipgnosis hervor, die von Merck Mercuriadis gegründet wurde. Der Gründer selbst verließ seinen Chefposten bereits im Jahr 2024.

Zum Portfolio der Recognition Music Group gehören eigenen Angaben zufolge rund 45.000 Songs, darunter Titel von den Red Hot Chili Peppers, Neil Young, Blondie, Justin Bieber, Shakira, Journey oder Fleetwood Mac.