Recorded & Publishing

Sony-Konzern schraubt Erwartungen ans Musikgeschäft rauf

Am 5. November legte der Sony-Konzern seine Bilanz fürs zweite Fiskalquartal vor. Für die Musiktochter Sony Music weisen die Zahlen ein Umsatzplus von gut zehn Prozent aus, auch bei den operativen Erträgen ging es bergauf.

Für die drei Monate bis Ende September 2026, die zugleich das zweite Quartal im Fiskaljahr des Sony-Konzerns bilden, attestiert die Bilanz der Musiktochter Sony Music Umsätze in Höhe von 598,4 Billionen Yen oder umgerechnet rund 3,37 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet das fürs Musikgeschäft auf Yen-Basis ein Umsatzplus von 10,3 Prozent.

Neben weiter wachsenden Einnahmen aus dem Streaminggeschäft hätten auch höhere Umsätze aus dem Livebereich und aus dem Merchandising zur Entwicklung beigetragen, ebenso wie der Einfluss von Wechselkursen. 

Aufwärts ging es auch beim operativen Ertrag und beim bereinigten Vorsteuerergebnis: Während die operativen Gewinne im Vorjahresvergleich um 6,4 Prozent auf 122,8 Billionen Yen wuchsen, ging es beim Adjusted OIBDA um fast 10,6 Prozent rauf auf 154,6 Billionen Yen.

Fürs gesamte Geschäftsjahr traut man der Musiksparte beim Sony-Konzern angesichts der bisherigen Entwicklung nun mehr zu und schraubt die Umsatzprognose um fünf Prozent und die Erwartungen beim operativen Gewinn um sechs Prozent rauf.

Sony Music konnte im zweiten Fiskalquartal vor allem bei den Umsätzen im musikalischen Kerngeschäft punkten: So ging es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Recorded-Digitalgeschäft formatübergreifend um fast 15,7 Prozent rauf und beim Verkauf von Tonträgern um fast 16,5 Prozent, was in der Recorded-Sparte mit zu einem Umsatzplus von insgesamt 19,5 Prozent beitrug. Das Verlagsgeschäft von Sony Music Publishing wuchs derweil im Quartal nach Umsätzen um gut zwölf Prozent. Schwächer als im Vorjahr lief hingegen das Geschäft in Bereichen, die Sony unter Stichworten wie Gaming oder Visual Media führt, wofür unter anderem eine im Vorjahreszeitraum verbuchte Veröffentlichung aus der „Demon Slayer“-Familie beitrug.