Seit März macht Sony BMG Erfahrung mit dem Kopierschutzsystem der britischen Antipirateriespezialisten von First 4 Internet (F4I), dem Extended Copy Protection (XCP). Beim Rippen von CDs für mobile Player gibt der Konzern damit etwa die Anzahl der Kopien an, die vom Käufer gemacht werden können. Der Haken dabei ist, dass XCP mit den technischen Spezifikationen von iTunes nicht klarkommt.
Da Apple eine Zusammenarbeit mit Plattenfirmen wie Sony BMG im Bereich der Kopierschutzsysteme derzeit verweigert, gibt der Musikkonzern nun seinerseits Details bekannt, die die Übertragung von Titeln auf den iPod möglich machen. Dazu müssen Interessenten online eine weiterführende Support-Anfrage ausfüllen. Auf einer Service-Seite ruft Sony BMG die Kunden außerdem dazu auf, sich bezüglich des Problems mit der iTunes-Software direkt an Apple zu wenden.



