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SM Entertainment trotz Umsatzplus unterm Strich unterm Vorjahr

Das K-Pop-Unternehmen SM Entertainment konnte seine Umsätze im zweiten Quartal unter anderem dank Konzerten und Merch-Verkäufen von Acts wie aespa, TVXQ, Super Junior oder Exo deutlich steigern, kam aber unterm Strich nicht an die im Vorjahreszeitraum erzielten Nettogewinne nicht heran.

In den drei Monaten bis Ende Juni 2026 erzielte SM Entertainment laut der jüngst vorgelegten Bilanz fürs zweite Geschäftsjahresquartal Einnahmen in Höhe von 349,6 Milliarden Won oder umgerechnet rund 210 Millionen Euro und weist dazu ein Umsatzplus in Höhe von 15,4 Prozent aus. 

Allerdings fiel im weiterhin umsatzstärksten Arm des Kernnternehmens, dem Plattenfirmengeschäft mit der Vermarktung von Musikaufnahmen über digitale Kanäle und den Verkauf von Tonträgern, bei Umsätzen von 90,9 Milliarden Won ein Umsatzminus von mehr als acht Prozent an, während die Einnahmen aus dem Merch- und Lizenzgeschäft um 22 Prozent auf 77,9 Milliarden Won wuchsen, und die Konzertumsätze um 22,6 Prozent auf 41,6 Milliarden Won zulegen konnten.

Bei den operativen Erträgen verbuchte SM Entertainment konzernweit mit nunmehr 52,9 Milliarden Won ein Plus von elf Prozent, kam indes bei Nettogewinnen in Höhe von 29,2 Milliarden Won nicht an denVergleichswert des Vorjahres heran – hier fiel der Abschlag um 5,6 Prozent an.

Beim Unternehmen macht man dafür vor allem höhere Ausgaben im operativen Bereich und eine vergleichsweise höhere Steuerlast verantwortlich. So wuchsen die vom Unternehmen angegebenen Steuerausgaben von 8,4 Milliarden Won im Vorjahr auf nunmehr 12,8 Milliarden Won – ein Zuwachs um fast 53 Prozent.

Im Geschäftsjahr 2025 hatte SM Entertainment die Nettogewinne deutlich steigern können.