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Shyne streitet mit Reid und will Vertragsauflösung

Der zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilte Rapper Shyne will raus. Nicht so sehr aus dem Knast, sondern aus seinem Plattenvertrag mit Island Def Jam. Angeblich ist der Künstler mit der Leistung der Firma unzufrieden.

Der zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilte Rapper Shyne will raus. Nicht so sehr aus dem Knast, sondern aus seinem Plattenvertrag mit der Island Def Jam Music Group (IDJ). Angeblich ist der Künstler mit der Leistung der Firma in Bezug auf Marketing und Promotion unzufrieden. Einem Bericht der „New York Post“ zu Folge habe sich Shyne mit IDJ-Chef Antonio Reid in die Haare bekommen, weil dessen Team angeblich zu wenig für den Erfolg seines Albums „Godfather Buried Alive“ getan hat. Die Platte kam in den USA im August in den Handel und seither wurden rund 500.000 Einheiten ausgeliefert. Dennoch wirft Shyne seinem Label und Reid vor, dass die früher unter anderem Management so erfolgreich gepflegte Sparte HipHop den neuen Chefs bei IDJ herzlich egal sei. Ein Vorwurf, den auch schon Def-Jam-Gründer Russell Simmons geäußert hatte.

Reid und seine Mannschaft sollen demnach zu sehr auf gelackte R&B- und Pop-Produktionen setzen. Zudem hat Kevin Liles, der den Vertrag mit Shyne ausgehandelt hatte, IDJ nach Unstimmigkeiten mit Reid verlassen. Sollte es tatsächlich zu einer Vertragsauflösung kommen, wären Warner Music, der Arbeitgeber der beiden ehemaligen Def-Jam-Chefs Lyor Cohen und Liles, sowie eines der Sony-Labels interessiert an Shyne, will die „Post“ erfahren haben.

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