BMG wird voraussichtlich 2003 in die Gewinnzone zurückkehren. Damit rechnet Bertelsmann-Chef Gunter Thielen, der zudem ein kräftiges Wachstum im Musikgeschäft anstrebt. Der Konzern wolle „deutlich gestärkt“ aus der derzeitigen Krise im Mediengeschäft hervorgehen, sagte Thielen im Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten. Die Gespräche über die Details sollen bis Weihnachten abgeschlossen sein. Bertelsmann hatte mit Zomba-Chef Clive Calder eine Kaufoption für seinen Mehrheitsanteil an dem Label für rund drei Milliarden Euro vereinbart, der aber durch eine Prüfung des Unternehmenswertes noch verifiziert werden muss. Berichte, Bertelsmann wolle den Preis für Zomba noch drücken, kommentierte Thielen nicht. Bei der Prüfung hätten sich einige Aspekte ergeben, „die dazu führen, dass wir weiter sprechen“, sagte er. Zwar werde das die Verschuldung von Bertelsmann auf 3,8 bis 4,0 Milliarden Euro erhöhen, doch eine zunächst geplante Milliardenanleihe werde für die Zomba-Übernahme nun doch nicht nötig, so Thielen. Außerdem hält er von weiteren Fusionen wenig. Statt dessen soll Bertelsmann sein Geschäft entwickeln und bei Bedarf kleinere Zukäufe tätigen.
Schwarze Zahlen bei BMG im nächsten Jahr
BMG wird voraussichtlich 2003 in die Gewinnzone zurückkehren. Damit rechnet Bertelsmann-Chef Gunter Thielen, der zudem ein kräftiges Wachstum im Musikgeschäft anstrebt.






