Recorded & Publishing

Rubin liebäugelt wieder mit Warner

American Recordings will mitsamt seinem Inhaber Rick Rubin zu Warner Bros. wechseln. Die Produzentenlegende will dem Vernehmen nach wieder zu seinem einstigen Joint-Venture-Partner aus den 90er-Jahren zurückkehren.

Das Label American Recordings will mitsamt seinem Inhaber Rick Rubin zu Warner Bros. Records wechseln. Die Produzentenlegende will dem Vernehmen nach wieder zu seinem einstigen Joint-Venture-Partner aus den 90er-Jahren zurückkehren. Einem unbestätigten Bericht der „New York Post“ zufolge will Rubin seinen gesamten Katalog wieder in die Marketing- und Vertriebshände der Westküstenfiliale der Warner Music Group legen. Bereits zwischen 1992 und 1998 waren Rubin und Warner Bros. Partner. Danach arbeitete American Recordings mit Columbia, und ab Mitte 2001 mit Universal zusammen. Unklar ist noch, ab wann der neue Deal mit Warner greifen und ob Rubin auch als Produzent für Warner Bros. fungieren soll.

Rubin hatte 1980 zusammen mit Russell Simmons das Hip-Hop-Label Def Jam gegründet, zog sich aber acht Jahre später aus dem Unternehmen zurück. Er gilt als einer der wegweisenden Produzenten des letzten Vierteljahrhunderts. Auf sein Konto gehen unter anderem Alben von Public Enemy, Beastie Boys, Limp Bizkit, Red Hot Chili Peppers, Slipknot, System of a Down, Jay-Z und Johnny Cash.

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