Recorded & Publishing

Rosen macht der Branche Mut

Die zum Jahresende scheidende RIAA-Präsidentin Hilary Rosen zeigt sich zuversichtlich, dass die Branche die Talsohle bald durchschritten haben könnte.

Die zum der Recording Industry Association of America (RIAA), Hilary Rosen, zeigt sich zuversichtlich, dass die Branche die Talsohle bald durchschritten haben könnte. Vor allem der Forstschritt im Online-Bereich in den letzten Jahren gebe Anlass zur Hoffnung, erklärte Rosen in einem Interview mit dem amerikanischen Online-Magazin Hitsdailydouble. Das Internet eröffne den Companies und ihren Diensten nie dagewesene Möglichkeiten in Sachen Marketing und erleichtere einen aggressiveren Kampf gegen die Piraterie. Auch Kosteneinsparungen und neue Marketingstrategien würden letztlich dazu führen, dass die Industrie „im Lauf des Jahres effektiver zusammenrückt und ihr angestammtes Wachstum wieder erreicht“. Rosen bestätigte in dem Interview, dass ihre Demission zum Ende 2003 ausschließlich private Gründe hat. Ihr Bestreben sei, als Erbe einen starken Verband zu hinterlassen. Sie wünsche sich deshalb einen Nachfolger, „der einen besseren Job macht als ich“, bekräftigte die RIAA-Chefin. „Man wird sich immer an mich erinnern als die Person, die Napster zur Strecke gebracht hat. Aber hoffentlich werde ich auch als jemand gelten, der der Industrie beim Übergang ins digitale Zeitalter geholfen hat“, bilanziert Rosen.