Recorded & Publishing

Roscic und Chailly erläutern Download-Details

Zur Eröffnung des Downloadangebots Decca Concerts stellen das Decca-Label der Universal Music Group und Vertreter des Leipziger Gewandhauses am Nachmittag des 11. Dezember ihre Planungen für die Onlinevermarktung von Konzerten des Orchesters vor. An der Konferenz können auch MusikWoche-Leser teilnehmen.

Zur Eröffnung des Downloadangebots Decca Concerts stellen das Decca-Label der Universal Music Group und Vertreter des Leipziger Gewandhauses am 11. Dezember ab 17 Uhr ihre Planungen für die Onlinevermarktung von Konzerten des Orchesters vor. An der Konferenz auf der Decca-Website können auch MusikWoche-Leser teilnehmen.

Bogdan Roscic, der kürzlich von der Deutschen Grammophon in Hamburg als Managing Director zur Londoner Decca Records wechselte, und Jonathan Gruber, Vice President New Media Universal Music Group International, nehmen auf Unternehmensseite an der Onlinepräsentation teil. Für das Konzerthaus und das Orchester wollen Maestro Riccardo Chailly und Gewandhaus-Direktor Prof. Andreas Schulz im Rahmen der interaktiven Debatte Fragen beantworten. So sollen technische Details und Preisgestaltung ebenso im Fokus stehen wie Fragen zum ersten Konzertdownload auf Decca Concerts und weiteren Klangkörpern, die künftig an dem Programm teilnehmen.

„Es ist ein Glücksfall, dass wir so ein Projekt mit einer Institution wie dem Gewandhausorchester unter Riccardo Chailly beginnen können“, sagte Bogdan Roscic bereits im Vorfeld im Gespräch mit MusikWoche. „Decca Concerts ist ein anderer Weg, klassische Musik anzubieten.“ Es gehe nicht darum, eine definitive Aufnahme von einem bestimmten Werk anzubieten, „sondern vielmehr darum, rund um die Welt Interessierte am Musikleben großer Städte und der jeweiligen Konzertsaison teilnehmen lassen zu können“. Es sei entsprechend nicht so, dass Decca mit dem neuen Downloadangebot seine bisherigen Aufnahmepläne ändere oder gar ersetze: „Ganz im Gegenteil: Ich habe mit Riccardo Chailly sehr ambitionierte Pläne für die kommenden Jahre geschmiedet.“ Bei Decca Concerts gehe es dagegen darum, eine komplette Konzertsaison abzubilden.

Im Hause Universal hatte bereits im Frühjahr die Deutsche Grammophon ein vergleichbares Projekt zunächst mit den beiden US-Orchestern New York Philharmonic und Los Angeles Philharmonic ins Leben gerufen, die seit März 2006 bislang je vier Aufzeichnungen digital verfügbar machten.

Mehr zum Thema