Im Rahmen der neuen Struktur spricht Believe von einem „einfacheren und stärker integrierten Führungsmodell“, das den Plan „From Access To Success“ sowie die „2030 Ambition“ beschleunigen soll.
Die drei Regionen werden künftig von Regional Presidents geleitet, die wiederum direkt an Romain Vivien berichten: In den Americas ist Adriana Sein zuständig für die USA, Kanada und Lateinamerika. Wie „Music Business Worldwide“ berichtet, war sie zuletzt SVP und Global Head Of Artist & Market Development bei dem Warner-Music-Servicearm ADA. Laut Believe bringt sie zudem Erfahrung von Sony Music Entertainment und Ultra Music mit.
Viktoria Siniavskaia ist als President der neu geschaffenen EMEA-Region tätig. Sie leitete zuvor das Geschäft in META, Ost- und Südeuropa sowie den Americas und arbeitet laut „Music Business Worldwide“ seit 15 Jahren für Believe. Bereits bei ihrer Ernennung hatte Believe erklärt, sie übernehme die Verantwortung auch für reife Märkte wie Großbritannien, Deutschland und Frankreich.
Sylvain Delange bleibt President APAC. Vivien selbst übernahm seit 2024 neben seiner Rolle als Global Head of Music auch die des President für Europa. Bei den globalen Recorded-Aktivitäten unterstützen ihn Elsa Bahamonde Bourgain, President von Believe Artist Services und Believe Label & Artist Solutions, sowie Brian Miller, Chief Business Officer von TuneCore.
Zusammen mit Chris Meehan, CEO von Publishing, solle die Struktur Believe als „One Global Music Organization“ aufstellen und dabei lokale Expertise bewahren.
Wie Vivien sagt, bleibe die Mission bei Believe unverändert: Mit drei geografischen Säulen schaffe man „klarere Verantwortlichkeiten“ und beschleunige Entscheidungen näher an den lokalen Märkten. Believe-Gründer und CEO Denis Ladegaillerie würdigt Vivien als jemanden, der die globale Musikvision des Unternehmens in den vergangenen zwei Jahrzehnten maßgeblich geprägt habe. Die gestärkte Regionalorganisation bringe Believe näher an Künstler:innen, Songwriter:innen, Labels und Verlage.
Vivien begann seine Karriere 1996 bei Virgin und wechselte später zu EMI, wo er unter anderem Managing Director von Capitol France war. Ab 2008 war er CEO von Believe France, 2024 wurde er zum Global Head of Music und President für Europa ernannt.






