Sony BMG Germany und Rolf Gilbert gehen getrennte Wege: Der COO und Managing Director „wird noch bis zum Jahresende einige Projekte zu Ende führen“, heißt es in knappen Worten aus München. Das BMG-Urgestein Gilbert war 29 Jahre für das Unternehmen tätig.
„In seinen 29 Jahren bei BMG und Sony BMG hat Rolf Gilbert das Unternehmen entscheidend geprägt. Dafür schulden wir ihm Dank und Respekt“, erklärte Edgar Berger, CEO Sony BMG Deutschland. Eine Nachfolgeregelung für Gilbert ist offenbar noch nicht gefunden: „Die Bereiche Vertrieb, Finanzen, Business & Legal Affairs, Distribution und Marktforschung berichten bis auf Weiteres an Edgar Berger“, teilt das Unternehmen mit.
Der am 18. September 1948 in Tann/Rhön geborene Gilbert trat 1977 nach einer juristischen Ausbildung als Referent im Bereich Legal & Business Affairs in die Dienste der damaligen Ariola-Eurodisc ein. In den folgenden Jahren übernahm er verschiedene Leitungsfunktionen im juristischen Bereich, zuerst für den Standort München, dann für die deutsche Gesellschaft, später für die Unterregion Deutschland, Österreich und Schweiz, anschließend dann einschließlich Osteuropa und später für die europäische BMG-Holding. Seit dem Merger zwischen BMG und Sony fungierte er als COO und Geschäftsführer des fusionierten Unternehmens. Gilbert vertrat Sony BMG zudem im Vorstand der Deutschen Phono-Akademie und des Bundesverbands der Phonographischen Wirtschaft






