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Roc-A-Fella verkauft MP3-Player

Der Markt mit Digitalplayern weckt auch bei Plattenfirmen Gelüste: Ab Mitte November will Roc-A-Fella Records seine eigenen Geräte auf den Markt bringen. Die Rocbox soll in direkte Konkurrenz zu iPod & Co. treten. Label-Chef Damon Dash will mit dem Verkauf der MP3-Player weitere Einkommensquellen erschließen.

Der Markt mit Digitalplayern weckt auch bei Plattenfirmen Gelüste: Ab Mitte November will Roc-A-Fella Records seine eigenen Geräte auf den Markt bringen. Die Rocbox soll in direkte Konkurrenz zu iPod & Co. treten. Label-Chef Damon Dash will mit dem Verkauf der MP3-Player weitere Einkommensquellen neben seinen bisherigen Geschäften mit Mode, Uhren, Spirituosen und natürlich Musik erschließen. Die Geräte kommen zu Preisen von 300 und 160 Dollar in den Handel, den Vertrieb übernimmt die neu gegründete Roc-A-Fella-Tochterfirma Roc Digital. Roc Digital fungiert dabei auch als Hersteller, wobei die entscheidenden Bauteile von Hitachi stammen.

Der teurere Player bietet 20 GB Festplattenspeicher für rund 600 Stunden Musik. Das günstigere Gerät setzt auf einen Flash-Memory-Speicher mit 256 MB – immerhin Platz für acht Stunden Musik. Die beiden Rocboxes verarbeiten die Dateiformate MP3 und WMA, sind also kompatibel mit Download-Shops wie Napster, Walmart.com oder MSN Music. Roc Digital vertreibt die Geräte zunächst über die Fachhandelskette CompUSA und über Macy’s-Kaufhäuser.

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