Im andauernden Rechtsstreit der RIAA gegen Napster zeichnet sich möglicherweise eine gütliche Einigung ab. Beide Parteien haben vor Gericht einen Aufschub der nächsten Gerichtsverhandlung im Prozess um Urheberrechtsverletzungen erbeten, um außergerichtliche Verhandlungen weiterzuführen, die zu einer baldigen Einigung führen könnten. Dem Antrag schlossen sich alle Major-Labels mit Ausnahme von Virgin und Capitol Records an. Einer Anweisung von Richterin Marilyn Hall Patel zufolge wird die Verhandlung nun nicht vor dem 17. Februar wieder aufgenommen. Ausschlaggebend für die versöhnliche Geste der Plattenindustrie war wohl nicht zuletzt , der jetzt die Rechte der Urheber berücksichtigt und sie mit entsprechenden Vergütungen versorgt. RIAA-Chefin Hilary Rosen erklärte: „Unser Anliegen war von Anfang an, aus Napster einen legalen Musikdienst zu machen. Seit dem Relaunch vor einigen Wochen sehen wir, dass Napster sein Angebot auf legale Musik beschränkt hat. Eine Einigung scheint nun möglich zu sein.“
RIAA und Napster wollen sich einigen
Im andauernden Rechtsstreit der RIAA gegen Napster zeichnet sich möglicherweise eine gütliche Einigung ab.






