Recorded & Publishing

Reservoir Media sieht sich bestens aufgestellt

Am 28. Mai 2026 legte Golnar Khosrowshahi als Gründerin und CEO von Reservoir Media die Zahlen fürs jüngste Geschäftsjahr vor. Demnach legte das US-Musikunternehmen nach Umsätzen, operativen Erträgen und Vorsteuergewinnen zu; auch unterm Strich steht Reservoire knapp besser da als im Vorjahr.

“Das Geschäftsjahr 2026 war für Reservoir erneut ein herausragendes Jahr, geprägt von starkem Wachstum und fortgesetzten strategischen Investitionen“, ließ Golnar Khosrowshahi zur Präsentation des Zahlenwerks wissen. Dazu verwies sie unter anderem auf einen weiter wachsenden Katalog im Verlagsgeschäft und auch bei Musikaufnahmen sowie einen guten Ruf als Partner für führende Kreative: „Diese Dynamik spiegelt sich in unseren Partnerschaften mit ikonischen Talenten und Katalogen wider – darunter Miles Davis, Hans Zimmer, Joni Mitchell und viele andere.“

Zudem bezeichnete Khosrowshahi die weiteren Aussichten für die Musikindustrie als „äußerst vielversprechend“. Sie ergänzte: „Dank einer robusten Deal-Pipeline und eines Finanzprofils, das sowohl organisches Wachstum als auch einen disziplinierten Kapitaleinsatz ermöglicht, sind wir bestens aufgestellt, um unsere bisherige Wachstumsbilanz fortzuschreiben.

In den zwölf Monaten bis Ende März 2026, die zugleich das Fiskaljahr des in New York ansässigen, börsennotierten Musikunternehmens bilden, erzielte Reservoir Media Umsätze in Höhe von 175,7 Millionen Dollar. Das bedeutet laut eigenen Angaben ein organisches Umsatzplus in Höhe von sechs Prozent. Rechnet man zwischenzeitlich Zukäufe mit hinein, lag das Plus bei elf Prozent. Obwohl das Verlagsgeschäft auch weiterhin die stärkste Umsatzsäule des Unternehmens ist, ging es im Bereich Recorded Music mit einem Umsatzplus von 16 Prozent dynamischer aufwärts als im Publishing, wo das Plus im Vorjahresvergleich bei neun Prozent lag.

Während die operativen Erträge im Vorjahresvergleich um neun Prozent auf 38,2 Millionen Dollar wuchsen und die OIBDA-Vorsteuergewinne um zwölf Prozent auf 69 Millionen Dollar, lagen die Nettogewinne mit nunmehr 7,8 Millionen Dollar vergleichsweise knapp über dem Vorjahreswert in Höhe von 7,7 Millionen Dollar.