Tim Renner, Chairman & CEO von Universal Music Deutschland, sieht die deutsche Musikbranche auch im Jahr 2004 im Minus: „Ich schätze, dass die Verkaufszahlen noch einmal um neun bis 13 Prozent einbrechen werden“, sagte Renner dem Berliner „Tagesspiegel“. Erst 2006 sei wieder mit Zuwächsen zu rechnen: „Ich hoffe, dass 2005 die Talfahrt gestoppt sein wird und dass unsere Branche 2006 wieder wächst.“ Dabei setzt Renner u.a. auf das Mitwirken der Politik: „Wir hoffen, dass die zweite Novelle des Urheberrechts Mitte 2004 klare Verhältnisse schafft“, meinte Renner. Dann könnten Internet-Piraten und Raubkopierer auch hier zu Lande mit Klagen rechnen. „Wir haben einen Anspruch, dass sich der Gesetzgeber, wenn er Rechte schützen will, auf die Seite derer stellt, die die Rechte haben.“ Außerdem kündigte Renner an, dass die Download-Plattform PhonoLine, die Mitte Dezember mit zunächst rund 70.000 Titeln und der Handelskette Saturn in eine Testphase starten soll, „spätestens zur Cebit 2004“ voll funktionsfähig sein soll.
Renner sieht Branche weiter schrumpfen
Universal-Chef Tim Renner sieht die deutsche Musikbranche auch im Jahr 2004 im Minus. Erst 2006 sei wieder mit Zuwächsen zu rechnen. Daran soll dann auch der Start von PhonoLine zur Cebit 2004 mitwirken.






