“Californication“, „Under the Bridge“, „Snow“ und viele weitere Hits der Red Hot Chili Peppers dürften noch über Jahre hinweg Tantiemen einbringen. Die Band selbst setzt nun aber offenbar nicht auf diese stetigen Einnahmen, sondern strebte einen großen Zahltag an. Bereits im Februar 2025 gab es Berichte, dass die Band einen Käufer für ihren Master-Katalog suche, der 13 Studioalben umfasst.
Schon damals war von Warner Music als möglichem Käufer die Rede und auch die Summe von 350 Millionen Dollar wurde einigen US-Branchenmagazinen zugespielt. Nun will der „Hollywood Reporter“ herausgefunden haben: Der Deal ist in trockenen Tüchern.
Im Rahmen des im Juli 2025 bekanntgegebenen Joint Ventures mit der Beteiligungsgesellschaft Bain Capital war der Major offenbar bereit, den aufgerufenen Preis zu zahlen. Im vergangenen Jahr schätzte „Billboard“ die jährlichen Einnahmen mit dem Masterkatalog der Red Hot Chili Peppers auf 26 Millionen Dollar.
Gegenüber dem „Hollywood Reporter“ wollte sich bislang keine der beteiligten Parteien offiziell äußern.
Mit diesem Deal kommt die Band nun auf insgesamt fast 500 Millionen Dollar, die sie mit dem Verkauf ihrer Rechte eingenommen hat. Bereits 2021 hatten die Musiker ihre Publishing-Rechte an das damals noch junge Unternehmen Hipgnosis verkauft, das mittlerweile unter dem Namen Recognition Music Group firmiert. Auch hier steht wohl ein Verkauf bevor: Sony Music will Blackstone die Musik-Assets in einem Vier-Milliarden-Dollar-Deal abkaufen.







