„Der Jahresauftakt verlief in jeder Hinsicht sehr vielversprechend für Bertelsmann“, sagte Thomas Rabe, als er am 13. Mai 2026 als Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann die Bilanz für die ersten drei Monate des laufenden Jahres vorlegte. Neben einer „erfreulichen operativen Performance in nahezu allen Unternehmensbereichen“ habe der Konzern „wichtige strategische Meilensteine erreicht“, ergänzte Rabe und nannte dazu neben der kartellrechtlichen Genehmigung der Übernahme von Sky Deutschland durch die RTL Group auch den Musikbereich: Der Sky-Deal und das „geplante Zusammengehen von BMG und Concord“ würden „das Geschäftsportfolio von Bertelsmann in den kommenden Jahren nachhaltig stärken“.
Konzernweit meldet Bertelsmann derweil für den Zeitraum von Anfang Januar bis Ende März 2026 Umsätze in Höhe von 4,4 Milliarden Euro – ein Rückgang im Vergleich zu den 4,5 Milliarden Euro aus dem Vorjahresquartal. Bereinigt um Wechselkurs- und Portfolioeffekte – bei Bertelsmann verweist man dazu unter anderem auf den Verkauf von RTL Niederlande im Jahr 2025, sei der Umsatz indes um 4,9 Prozent gewachsen.
„Besonders stark“, so heißt es, hätten BMG, die Arvato Group und Bertelsmann Investments zulegen können.
Für BMG erinnert Bertelsmann unter anderem an weitere Investitionen ins Musikrechte-Portfolio samt sieben Abschlüssen sowie an Deals mit Gary Barlow oder Jamiroquai. Auch der neu geschaffene Geschäftsbereich Sync+ habe „gute Ergebnisse mit großen Markenkampagnen“ erzielt.







