Rund 920.000 Menschen sahen laut AGF-Auswertung am Dienstagabend die Übertragung des ersten Halbfinals des Eurovision Song Contests im linearen Programm von One. Somit kommt eine für den ARD-Spartensender immens gute Quote von 5,2 Prozent beim Gesamtpublikum zustande. In Summe schauten 250.000 Menschen mehr zu als im vergangenen Jahr.
Noch stärker konnte die Übertragung, kommentiert von Thorsten Schorn, beim jungen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren punkten. Hier schalteten 490.000 Menschen ein, was zu einer Quote von 12,9 Prozent führte. Damit war One ab 21 Uhr Marktführer in der jungen Zielgruppe. Streamingabrufe über die Mediathek oder die ARD-App sind hier noch nicht mit eingerechnet – viele jüngere Menschen dürften das Halbfinale auch darüber verfolgt haben.
Und nun zur Musik: Die Zuschauenden vor Ort und an den TV-Geräten erlebten ESC-üblich einen Gemischtwarenladen aus Eurobeat, Balladen und landestypischer Musik. 15 Sendeanstalten rangen mit ihren Acts um eine Finalteilnahme, zehn sollten sich am Ende durchsetzen. Von den gesetzten Nationen lieferten zudem Deutschland mit Sarah Engels und Italien bereits ihren ESC-Auftritt ab.
Relativ ungefährdet dürften sich die Top-Favoriten Linda Lampenius und Pete Parkkonen aus Finnland mit ihrem Titel „Liekinheitin“ durchgesetzt haben. Den Finalqualifikant:innen Griechenland (Akylas – „Ferto“), Israel (Noam Bettan – „Michelle“) und Schweden (Felicia – „My System“) werden noch Außenseiterchancen zugerechnet. Ebenso treten beim großen Finale am Samstag schon sicher auf: Essyla mit „Dancing on the Ice“ aus Belgien, Lelek mit „Andromeda“ aus Kroatien, Lion Ceccah mit „Sólo quiero más“ aus Litauen, Satoshi mit „Viva, Moldova!“ aus Moldau, Alicja mit „Pray“ aus Polen sowie Lavina mit „Kraj mene“ aus Serbien.
Die deutsche Kandidatin Sarah Engels durfte im ersten Halbfinale ihren Titel „Fire“ präsentieren – allerdings außerhalb der Wertung. Die Sängerin überzeugte mit einer merkbaren Steigerung bei Inszenierung und Performance gegenüber dem deutschen Vorentscheid. Allerdings werden Sarah Engels keine ernsthaften Chancen auf eine gute Platzierung eingeräumt – die Buchmacher:innen geben ihr eine Siegchance von unter einem Prozent.







