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Prof. Werner Hay verabschiedet sich von der Deutschen Phono-Akademie

Später einmal wird man im Rückblick von der segensreichen Ära Hay sprechen.

Seit 1989 war Prof. Werner Hay Geschäftsführer der Deutschen Phono-Akademie – eine Zeit, in der er diese Institution der Musikbranche aus dem Schattendasein herausführte, dem Deutschen Schallplattenpreis Echo zum Durchbruch verhalf und zahlreiche Musikprojekte förderte. Seine Laufbahn begann der am 5. September 1939 geborene Hay nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaft 1968 als Exploitation Manager bei der Philips Ton GmbH, wo er Pionierarbeit auf dem Feld der Hit-Compilations leistete. Den Zugang zur Musik hatte er sich in einer Schülerband mit Klarinette und Dixieland erschlossen. Danach hatte Hay verschiedene Funktionen bei der damaligen PolyGram inne: Produktmanager, Marketing- und Vertriebsleiter, Leiter des Referates Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Seit 1989 ist er auch Professor am Institut für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

Hay ist Vorsitzender des Beirats der Emil-Berliner-Stiftung, Mitglied des Kuratoriums der Sänger-Akademie e.V. Hamburg, Vorsitzender des Beirats „Kulturkirche Altona“ Hamburg und Mitglied des Kuratoriums Internationaler Film- und Medienmusikpreis e.V. Bonn. Außerdem ist er Preisträger der „Goldenen Partitur“ 1996 des Förderkreises Unterhaltungsmusik e.V. Essen „für herausragende Leistungen im Bereich Musikorganisation“. Zum 31. Dezember 2002 geht Prof. Hay in den Ruhestand. Er steht der Deutschen Phono-Akademie aber weiterhin beratend zur Verfügung, unter anderem im Bereich Musikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen. Sein Lehrauftrag bleibt ebenfalls bestehen.

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