In einem Grußwort zu der geplanten Demonstration Music Day, mit der die Veranstalter am Loveparade-Termin gegen die geplanten Lizenzkürzungen der IFPI zu Felde ziehen wollen, kritisiert die Formation Die Prinzen die Haltung der Musikindustrie. „Wenn sich jetzt die Industrie anmaßen will, über die Köpfe der Käufer hinweg den Wert von Musik zu bestimmen, können wir das nur ablehnen. Komponisten und Texter können nichts dafür, dass den Plattenfirmen keine neuen Möglichkeiten einfallen, ihre Musik zu verkaufen.“ Als Konsequenz artikulieren die Prinzen, dass „kein kreativer Kopf mehr mit einer Plattenfirma zusammenarbeiten wird, sondern stattdessen seine Musik auf eigenen Labels oder auf anderen Wegen vermarktet. Die Plattenfirmen brauchen Songs, aber die Songs brauchen keine Plattenfirma, wenn sie gut genug sind.“ Schließlich schreibt die Band: „Was halten die Damen und Herren Plattenbosse eigentlich davon, mal über eine Kürzung des eigenen Monatsgehaltes nachzudenken – sozusagen als Ansporn für neue kreative Ideen, um Musik gut unter das Volk zu bringen?“ Bislang wartet die von Kay Neumann geleitete Initiative noch auf eine Zulassung der Demo. Dagegen haben die Berliner Versammlungsbehörden der Demonstration „Fight The Power“, die ebenfalls am 10. Juli für den Erhalt der Berliner Club-Kultur und eine Rückkehr der Loveparade auf die Straße will, bereits einen positiven Vorentscheid zugeteilt. Dies begrüßt Neumann, der sich mit den Zielen von „Fight The Power“ solidarisch erklärt.
Prinzen unterstützen Berliner Music Day
In einem Grußwort zu der geplanten Demonstration Music Day, mit der die Veranstalter am Loveparade-Termin gegen die geplanten Lizenzkürzungen der IFPI zu Felde ziehen wollen, kritisiert die Formation Die Prinzen die Haltung der Musikindustrie.






