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Primary Wave schließt Kobalt-Übernahme ab

Alle relevanten behördlichen Überprüfungen der Transaktion sind abgeschlossen: Primary Wave darf für 1,5 Milliarden Dollar Kobalt übernehmen. Der Deal umfasst das weltweite Geschäft von Kobalt, dessen Katalog an eigenen Urheberrechten sowie die digitale Verwertungsgesellschaft AMRA von der Beteiligungsgesellschaft Francisco Partners.

Medienberichten zufolge soll Kobalt weiterhin als eigenständiges Unternehmen unter der Leitung von CEO Laurent Hubert und dem aktuellen Managementteam agieren. Bereits am 23. März 2026 hatten Primary Wave und Kobalt mitgeteilt, eine Einigung über einen Kauf erzielt zu haben. In diesem Zuge tritt Kobalt-Gründer Willard Ahdritz von seinem Posten als Vorstandsvorsitzender zurück. Im Rahmen des Deals soll Kobalt „erhebliche finanzielle Mittel für weiteres Wachstum“ erhalten. Gemeinsam könnten die beiden Musikunternehmen eine Bewertung von rund sieben Milliarden Dollar erreichen, hieß es damals.

Zuvor hatte sich Kobalt mehrheitlich im Besitz des Private-Equity-Unternehmens Francisco Partners befunden. Für die Übernahme erhält Primary Wave zusätzliches Kapital des strategischen Partners Brookfield, der in einer Mitteilung explizit als Co-Käufer genannt wird. Bereits 2022 hatte Primary Wave rund zwei Milliarden Dollar für Katalogzukäufe eingesammelt.