Eine vom Computer Magazin MacWorld in Großbritannien durchgeführte Umfrage zum Thema Downloadpreise hat ergeben, dass die Vorstellungen der Nutzer über angemessene Preise stark divergieren. So waren von 1276 Befragten 20 Prozent bereit, 49 Pence pro Song zu zahlen, aber nur drei Prozent empfanden Preise von mehr als 99 Pence noch als angemessen. Dazwischen schwanken die Angaben erheblich – von elf Prozent, die 69 Pence zahlen würden bis zu 36 Prozent, die 99 Pence zahlen würden. 54 Pence entsprechen dabei ungefähr dem typischen Downloadpreis von 99 Cent. Die Heterogenität der Ergebnisse wirft erneut die Frage auf, ob der bisherige Einheitspreis pro Download die richtige Lösung im Onine-Musikgeschäft ist. Die Umfrage berücksichtigte zwar nicht die Aktualität oder das Hitpotenzial der Songs, dennoch überlegen Branchenvertreter, Preise diesbezüglich differenzierter zu gestalten. Tophits, aktuelle Titel oder Titel von Superstars könnten dann teurer sein als Katalog-Material. Befürworter eines variablen Preismodells führen an, dass auch andere Märkte variable Preise aufweisen und Konsumenten dies gewohnt seien. Gegner befürchten, durch eine differenziertere und dadurch unübersichtlichere Preisgestaltung viele Nutzer eher abzuschrecken. Bisher sind Einheitspreise bei Singles im Downloadmarkt die Norm.
Preisvorstellungen bei Downloads sehr verschieden
Eine vom Computer Magazin MacWorld in Großbritannien durchgeführte Umfrage zum Thema Downloadpreise hat ergeben, dass die Vorstellungen der Nutzer über angemessene Preise stark divergieren.





