Kulturstaatsminister Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin kehrt nach zwei Jahren Amtszeit auf seinen Philosophie-Lehrstuhl an der Universität Göttingen zurück. Das teilte der SPD-Politiker am 1. Oktober in der Bundespressekonferenz mit. Der Göttinger Hochschul-Rektor hatte bereits in der vergangenen Woche die weitere Beurlaubung Nida-Rümelins als „ein sehr großes Opfer“ bezeichnet und dem Kulturpolitiker und Philosophen in einem Gespräch die Rückkehr auf seinen Lehrstuhl nahegelegt. Nida-Rümelin, der sein , sagt nun, er sei kein Berufspolitiker. Es sei für ihn klar gewesen, dass er nach seiner politischen Tätigkeit in sein altes Amt zurückkehren werde. „Was in der relativen kurzen Amtszeit zu schaffen war, habe ich geschafft“, zieht er Bilanz. Über die Nachfolge Nida-Rümelins soll während der laufenden Koalitionsverhandlungen entschieden werden. Da die Grünen-Politikerin Antje Vollmer laut einem Bericht des Magazins „Focus“ diesen Posten nicht anstrebt, ist der SPD-Politiker Thomas Krüger von der Bundeszentrale für politische Bildungsarbeit als Nachfolgekandidat im Gespräch.
Nida-Rümelin gibt sein Amt auf
Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin kehrt nach zwei Jahren Amtszeit auf seinen Philosophie-Lehrstuhl an der Universität Göttingen zurück.







