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Nickelback triumphieren in den US-Charts

Dem 25-jährigen Jubiläum von Roadrunner Records hätte gar nichts Besseres passieren können, als ein angemessenes Geburtstagsgeschenk. Das liefert nun die kanadische Band Nickelback, die ihre erste Nummer eins in den US-Charts feiern kann.

Dem 25-jährigen Jubiläum von Roadrunner Records hätte gar nichts Besseres passieren können, als ein angemessenes Geburtstagsgeschenk. Das liefert nun die kanadische Band Nickelback, die ihre erste Nummer eins in den US-Charts feiern kann. „All The Right Reasons“ fand in der ersten Verkaufswoche 317.000 zahlende Fans. Nicht einmal halb so viele – nämlich 129.000 – reichen Rapper Twista für den Einstieg auf Platz zwei mit „The Day After“. Ebenfalls neu und auf Rang drei ist Country-Sängerin Sara Evans, die 126.000 Kopien von „Real Fine Place“ verkaufen konnte.

Dahinter rettet sich Gretchen Wilson, die Nummer eins der vergangenen Woche, mit 120.000 Einheiten von „All Jacked Up“ auf Position vier. Fünfte ist Sheryl Crow, die nach 106.000 Verkäufen von „Wildflower“, gefolgt von Kanye West an sechster Stelle. „Late Registration“ bleibt mit gut 94.000 Units nur hauchdünn vor Fiona Apple. Die Musikerin, deren Album „Extraordinary Machine“ erst lange nicht fertig und dann beinahe nicht veröffentlicht wurde, schafft ebenfalls 94.000 Verkäufe und landet nach sechs Jahren Abwesenheit auf Platz sieben.

Neu auf acht sind die rockenden Schotten: Franz Ferdinand setzen ihren internationalen Siegeszug fort mit einer neuen Bestleistung in den USA. 81.000 verkaufte Einheiten von „You Could Have It So Much Better“ in der ersten Woche sind zehnmal mehr als ihr Debütalbum in der gleichen Zeit vor einem Jahr absetzte. Bis heute sind es jedoch schon 971.000 Kopien geworden. Rang neun geht an die Black Eyed Peas, deren „Monkey Business“ 80.000 neue Fans fand. Und zurück in den Top Ten mit einem Sprung von Platz 40 ist Faith Hill, die nach einem Auftritt in der TV-Show von Oprah Winfrey mit 79.000 Exemplaren 194 Prozent mehr „Fireflies“ verkaufte als in der Woche davor.

Mit knapp elf Mio. Alben verkaufte die US-Branche bis zum 9. Oktober 6,3 Prozent mehr als in der Vorwoche, doch gegenüber der Vergleichswoche des Jahres 2004 sind das erneut 0,4 Prozent weniger. Seit Jahresanfang wurden inzwischen 425,7 Mio. Alben verkauft. Das führt dazu, dass das Tonträgergeschäft in den Vereinigten Staaten im Jahresvergleich bislang schon um 10,2 Prozent hinterherhinkt.

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