Anlässlich des heutigen „Radio Day“ in Köln haben GEMA-Direktor Dr. Urban Pappi, Hans-Dieter Hillmoth, Vizepräsident Hörfunk des Verbands Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT), und der Vorsitzende Felix Kovac für die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) den neuen Gesamtvertrag Hörfunk unterzeichnet. Die jeweiligen Gremien hatten zuvor der Vereinbarung zugestimmt, die rückwirkend ab dem 1. Januar 2005 gilt.
Damit sei es gelungen, „den bewährten Gesamtvertrag Hörfunk weiterzuentwickeln und den Herausforderungen des digitalen Zeitalters anzupassen. In einer gemeinsamen Erklärung der beteiligten Organisationen heißt es: „Wir sind uns sicher, dass wir mit dem vorliegenden Vertragswerk ein für alle Seiten zufrieden stellendes Rahmenwerk geschaffen haben, welches den Musikrechte-Erwerb für die verbandsangehörigen deutschen privaten Hörfunkveranstalter auch im digitalen Zeitalter zu angemessenen Bedingungen sicherstellt. Gleichzeitig konnten wir hiermit die bewährte Zusammenarbeit zwischen GEMA, APR und VPRT erfolgreich fortsetzen.“
Mit dem vertriebswegneutralen Vertrag sehen sich die privaten Radioveranstalter und die GEMA auch für die digitale Zukunft über moderne Vertriebswege wie DVB-H, DMB oder UMTS gerüstet. Auch bei der Mindestvergütung sei eine praxisnahe Lösung gefunden worden, die nicht mehr an der technischen Reichweite, sondern am weitesten Hörerkreis ansetze.
Die privaten Hörfunkstationen zahlen jährlich rund 45 Millionen Euro an die Verwertungsgesellschaften. Davon gehen etwa 25 Millionen an die GEMA.






