MusikWoche: Metal war bislang kein typisches Edel-Thema. Wie kommt es zum Engagement in diesem Bereich? Timo Steinberg: Wir sehen hier großes Potenzial. Edel hat sich zwar historisch nicht stringent um diesen Bereich bemüht, in der jüngeren Vergangenheit betreuten wir aber im Rock- und Metalsegment bereits eigene Produkte mit Acts wie Chickenfoot oder Stratovarius erfolgreich. Jetzt werden wir darauf aufbauen. Zudem konnten wir mit Martin Ruder einen Labelmanager gewinnen, der große Erfahrungen und viele Kontakte mitbringt.
Nachgefragt bei Timo Steinberg: „Musik ist fester Bestandteil unseres Geschäfts“
Zuletzt stand bei Edel vor allem der Buchmarkt im unternehmerischen Fokus, allerdings macht COO Timo Steinberg im Gespräch mit MusikWoche klar, dass die Hamburger auch weiterhin ihre Chancen im Bereich Musik suchen wollen. Bei entsprechenden Erfolgen wollen sie auch personell aufstocken.




