Zur Verleihung der Staufermedaille waren Familienangehörige, Freunde und Weggefährten Schmeckenbechers gekommen. Staatssekretär Arne Braun. erinnerte an den Lebensweg Erich Schmeckenbechers von den Anfängen als Straßenmusiker in den frühen 70er-Jahren in Stuttgart bis zum Duo Zupfgeigenhansel mit dem 2024 verstorbenen Partner Thomas Friz.
Multi-Instrumentalist Erich Schmeckenbecher galt als der kreative Kopf des Duos, das Texte namhafter Autoren vertonte, jiddisches Liedgut bekannt machte und Klezmermusik wieder aufblühen ließ. Ihre Liederbücher und Schallplatten erreichten Millionen Auflagen. Schmeckenbechers gesellschaftliches Engagement im Bereich der Förderung junger Musiker, Benefizkonzerte und Gesprächsgruppen zur Förderung der Menschlichkeit und die Vermittlung der Ideale der Romantik zeigten sein Anliegen, Werte zu vermitteln.
So erhielt das 1976 erschienene Antikriegslied „Ich bin Soldat, doch bin ich es nicht gerne“ nach einer 2020 erfolgten digitalen Wiederveröffentlichung vom Winnender Musikvermarkter 7us den Impala-Award in Silber für mehr als zehn Millionen Digital-Einheiten.
Der geehrte Liedermacher dankte Arne Braun für die Auszeichnung auch im Namen seines verstorbenen Duo–Partners Thomas Friz, der diese Auszeichnung mit verdient hätte, so Schmeckenbecher.
Zudem würdigte Hans Derer, CEO 7us media, den Preisträger: „Eine verdiente Ehrung für einen begnadeten Musiker und Menschen mit Haltung, dessen künstlerisches Wirken für Frieden, Vielfalt und Toleranz höchsten Respekt verdient.“





