Recorded & Publishing

MusikWoche präsentiert: Talking A&R: Wer entwickelt Karrieren?

Am 18. September richtet MusikWoche im Rahmen des Reeperbahn Festivals ein Panel zu genau dem Thema aus, um das sich auch das Dossier in MusikWoche Vol. 36 dreht. Auf der Bühne diskutieren Max Paproth von Budde Music, Laura Minutolo von Intercord, Sarah Schneider von Peermusic und Henrike Blome von Tickettoaster.

Beim MusikWoche-Panel stellen sich vier Branchenexpert:innen die provokante Frage: „Sind Musikverlage die neuen Labels?“ Unter der Moderation von MusikWoche-Verleger Carsten Stricker setzen sich Max Paproth, Laura Minutolo, Sarah Schneider und Henrike Blome mit der These auseinander, dass es seit einigen Jahren einen radikalen Wandel im Talent Scouting und Artist ­Development in unserer Branche gebe.

Demnach seien nicht mehr die Labels mit all ihrer Marktmacht diejenigen, die Künstler:innen-Karrieren aufbauen, da es dort primär oft nur um Marktanteile und den schnellen TikTok-Erfolg gehe. Genau in diese Richtung argumentierten bereits einige Verantwortliche in der vorangegangenen Branchenumfrage.

Vielmehr seien es heute die Verlage, die am langfristigen Künstleraufbau und an nachhaltigen Laufbahnen interessiert sind und so dank ihrer frühen Nähe zu Songwriter:innen und Producer:innen die langfristigen Karrieren und Einkommensquellen unserer Branche entwickeln können.

Mit geballter A&R-Expertise aus dem Verlagswesen und von der Label-Seite wird MusikWoche das Thema weiter erörtern.

Das Panel findet am 18. September um 11:15 Uhr im East Hotel.