Wie groß die Bedürfnisse in Hinblick auf Unterstützung beim Aufbau junger Acts sind, zeigen zwei aktuelle Zahlen aus Berlin: Dort lagen dem Musicboard Berlin in der zweiten Runde des Labelförderprogramms für 2026 Anträge über zusammen mehr als 140.000 Euro vor, bewilligt werden konnte nun eine Summe von insgesamt 21.900 Euro – eine Quote von knapp 16 Prozent. Die Gelder fließen an sieben Labels.
Mit der Labelförderung hat das Musicboard Berlin ein Programm aufgesetzt, das regelmäßig als indirekte Förderung von Pop-Künstler:innen die Labelseite mit einbindet. So sollen die Zuschüsse den Labels „durch die finanzielle Unterstützung einzelner Aspekte eines Promotion- oder Marketing-Konzeptes flexibles Handeln“ ermöglichen, wie es aus Berlin heißt, Zugleich kommt den Acts „die Expertise der Labels zugute“.
Die beiden mit jeweils 4000 Euro am höchsten dotierten Förderbeträge gehen dabei an das Label Lekker Collective für eine Veröffentlichung der Künstlerin Rosa Landers sowie an das Label Unsolicited Advice von Laura Lee, die einst im Duo Gurr spielte und heute als Laura Lee & The Jettes aktiv ist.
Zugleich läutet das Musicboard Berlin die dritte und letzte Förderrunde des Jahres 2026 ein: Anträge können ab sofort und bis zum Morgen des 17. August gestellt werden, Details dazu hält die Organisation auf ihren Onlineseiten parat. Sowohl Labels als auch Künstler*innen müssen in Berlin ansässig sein. Die Förderungen werden schließlich auf Empfehlung einer unabhängigen Expert:innen-Jury vergeben.







