“Unser Anspruch ist, den Teilnehmenden nicht nur das Grundlagenwissen mitzugeben, das sie für ihre Arbeit in der Musikwirtschaft brauchen. Wir wollen genauso die Themen aufgreifen, bei denen sich die Branche gerade neu sortiert und für die es noch nicht auf jede Frage eine fertige Antwort gibt“, sagt Timo Wiesmann, Geschäftsführer von Hamburg Music. „Genau diese Mischung aus fundiertem Fachwissen, aktuellen Entwicklungen und dem direkten Austausch mit erfahrenen Praktiker*innen macht die MBSS einzigartig im deutschsprachigen Bereich.“
Man habe die Music Business Summer School (MBSS) 2026 „erfolgreich abgeschlossen“, heißt es zudem in einer Mitteilung aus Hamburg, wo man das Angebot als „Weiterbildung, die mit der Branche Schritt hält“, bewertet.
Und so kamen vom 10. bis 15. September erneut Fachkräfte und Nachwuchstalente aus der Musikwirtschaft in Hamburg zur MBSS zusammen. Nachdem das Seminarprogramm im Vorjahr erstmals auf vier Säulen stand, waren es diesmal allerdings nur drei Programme zu Music Publishing, Live Entertainment und Recorded Music; der Bereich Management war nach der Premiere im Vorjahr diesmal nicht mit dabei. Neben Fachwissen, Austausch und Vernetzung und den Grundlagen des Musikgeschäfts standen auch Fragen zur Künstlichen Intelligenz, zur Nachhaltigkeit oder Diversität auf der Agenda.
In einer Runde unter dem Titel „Generative KI in der Praxis“ beleuchtete unter anderem Kerstin Bäckera als Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht das KI-Thema aus rechtlicher und wirtschaftlicher Perspektive. Bei „Die Live Entertainment Branche im Wandel: Eine Bestandsaufnahme“ ging es derweil um aktuelle Herausforderungen im Veranstaltungsmarkt. Mit dabei waren Johannes Everke, Geschäftsführer des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), Saskia Lorenzen-Schmidt von Höme und Malte von der Lancken, Programmleitung des Uebel & Gefährlich. Moderiert wurde das Panel von Coach Tina Krüger.
Mit dieser Bandbreite verstehen die Ausrichtenden die MBSS „als umfassendes Weiterbildungsangebot für die Musikwirtschaft“, das mit drei spezialisierten Programmen „Wissen zu den zentralen Geschäftsfeldern der Branche“ vermitteln und zugleich Raum für Themen schaffen soll, „die Berufsprofile, Geschäftsmodelle und Zusammenarbeit aktuell verändern“.
Die durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie die Freie und Hansestadt Hamburg geförderte MBSS soll 2027 voraussichtlich vom 9. bis 14. September stattfinden.






