ECM-Labelgründer Manfred Eicher erhält den Kulturehrenpreis der Landeshauptstadt München. Oberbürgermeister Christian Ude will Eicher die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung am 24. Januar 2005 um 19 Uhr im Rahmen einer Festveranstaltung für geladene Gäste im Saal des Alten Rathauses überreichen. Als Preisträger des vergangenen Jahres soll Staatsopern-Chef Sir Peter Jonas die Laudatio auf Eicher halten.
In der Begründung für die Wahl Eichers heißt es: „Der Schallplattenproduzent Manfred Eicher schrieb mit seinem 1969 in München gegründeten Label eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Mit seiner Risikobereitschaft und seinem kompromisslosen programmatischen Eigensinn gelang es ihm, vom Außenseiter zu einem der wichtigsten Vertreter im Bereich des zeitgenössischen Jazz zu avancieren.“ Mit bis heute mehr als 800 Aufnahmen von Künstlern wie Keith Jarrett, Jan Garbarek, Chick Corea und vielen anderen habe sich ECM „als eines der wichtigsten wegweisenden Labels weltweit“ profiliert. Die ECM-Aufnahme von Keith Jarretts „Köln Concert“ gilt als das meistverkaufte Jazz-Album aller Zeiten. Neben zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen erhielt Eicher im Jahr 2002 nach drei vorangegangenen Nominierungen einen Grammy in der Kategorie Classical Producer of the Year.






