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Müller Milch will Schadensersatz von Bohlen

Das Ende der Werbefreundschaft zwischen Dieter Bohlen und der Molkerei Müller beschäftigt weiter die Gerichte. Diesmal hat das Lebensmittelunternehmen Klage gegen den Musikproduzenten eingereicht und fordert Schadensersatz.

Das Ende der Werbefreundschaft zwischen Dieter Bohlen und der Molkerei Müller beschäftigt weiter die Gerichte. Diesmal hat das Lebensmittelunternehmen Klage gegen den Musikproduzenten eingereicht und fordert eine Schadensersatzsumme in Höhe von 900.000 Euro. Denn Müller Milch sieht sich um den Imagegewinn, den die Bohlen-Kampagne bringen sollte, betrogen und verlangt eine entsprechende Entschädigung.

Bohlen hatte zunächst mit seiner neu gegründeten, fiktiven „Müller-Partei“ und Werbeslogans wie „Jetzt wird Bohlitik gemacht!“ der Marke Müller zu gesteigerter Aufmerksamkeit verholfen. Danach lästerte er allerdings in einem Interview ungehemmt über Müller-Milch-Konsumenten. Das Molkereiunternehmen wertete Bohlens Verhalten als mutwillige Sabotage und kündigte den Werbevertrag. Der prominente Produzent wollte die Auflösung seines hochdotierten Engagements jedoch nicht hinnehmen und leitete mit einer Klage gegen Müller den gerichtlichen Schlagabtausch ein. Bohlen forderte damals eine Schadensersatzzahlung von 500.000 Euro.

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