Nach einer langen Debatte um Lizenzabgaben für Musikvideos von europäischen Independent-Companies einigten sich MTV und die Indies auf die von den Labels angestrebte kollektive Lizenzgebühr für ihre Clips. Diese Abgabe wird MTV nun wie früher an die von den Indie-Firmen eingesetzte Gesellschaft Video Performance Limited (VPL) zahlen, nachdem MTV zunächst versucht hatte, sich an einige der größeren Indie-Labels direkt zu wenden. Der neue Vertrag, über dessen Einzelheiten beide Seiten Stillschweigen vereinbart haben, kommt damit einer Verlängerung des bereits Ende 2002 ausgelaufenen Deals gleich. Er gilt für eine Laufzeit von drei Jahren und gibt MTV wieder ungehinderten Zugriff auf alle Videos der Indies. Fran Nevrkla, Chairman & CEO der VPL, erklärte: „Ich bin erfreut, dass VPL imstande war, für die Indie-Labels eine neue Kollektiveinigung mit MTV auszuhandeln. Dadurch bekräftigen wir eine Partnerschaft, die für beide Seiten erfolgreich war und die bis zum Europastart von MTV zurückreicht.“ Als IMPALA-Vorstandsmitglied kommentierte Horst Weidenmüller, Geschäftsführer !K7 Records: „In den vergangenen zehn Jahren haben wir oft mit MTV Deutschland und MTV Europe erfolgreich kooperiert – zum Wohl beider Seiten. Wenn MTV den Zugang zu Independent-Videos verloren hätte, hätte es einen wichtigen Zugang zu neuen Trends verloren. Der kollektive Vertrag von MTV mit den Indies bestätigt eine wichtige und vorteilhafte Partnerschaft.“
MTV und Indies einigen sich
Nach langer Debatte um Lizenzabgaben einigten sich MTV und die unabhängigen Plattenfirmen Europas auf die von den Labels angestrebte kollektive Lizenzgebühr für ihre Clips.







